Kucoin hackte 150 Millionen Euro aus heißer Brieftasche gestohlen

Kucoin hackte 150 Millionen Euro aus heißer Brieftasche gestohlen

Fremde konnten aus der Kucoin-Krypto-Brieftasche aus Singapur stehlen und digitale Münzen und Wertmarken im Wert von Millionen gestohlen. Kucoin bemerkte am Abend des vergangenen Freitags ungewöhnliche Transaktionen aus der heißen Brieftasche, schaltete dann den entsprechenden Server ab und sparte das restliche Geld in der kalten Brieftasche. Offenbar war es den Angreifern gelungen, sich Zugang zu den privaten Schlüsseln der heißen Brieftasche zu verschaffen – laut Bitcoin Superstar die Börsenbetreiber ließen die Art und Weise, in der sie kompromittiert wurden, offen.

Die kalte Brieftasche sei nicht betroffen, sagte Kucoin-Chef Johnny Lyu. Das gestohlene Geld ist daher nur ein Bruchteil der verfügbaren Gelder der Börse. Krypto-Brieftaschen haben in der Regel einen kleinen Teil der verwalteten Gelder online in der so genannten heißen Brieftasche verfügbar, mit der sie das laufende Geschäft abwickeln. Der Grossteil befindet sich dann in der kalten Brieftasche, d.h. mit offline gelagerten Schlüsseln.

Fette Beute

Kucoin machte keine direkten Angaben zu den Schäden. Die von der Börse veröffentlichten Adressen, an die die Angreifer Gelder überwiesen haben sollen, lassen jedoch den Schluss zu, dass die Beute reich ist – umgerechnet auf einen Wert von weit über 150 Millionen Euro. Erwähnt wird u.a. eine Ethereum-Adresse mit mehr als 11.000 Ethern und Guthaben in über 150 verschiedenen Wertmarken; die Täter konnten zudem über 2000 Bitcoin sowie größere Summen in Litecoin, Ripple, Tether, Stellar und Tron einstecken.

Die Börsenbetreiber gaben an, dass sie bereits versucht haben, den Schaden zu begrenzen, und dass sie zahlreiche Token-Emittenten und andere Handelsplätze kontaktiert haben. Einige der gestohlenen Wertmarken würden für ungültig erklärt, Adressen würden eingefroren und Kryptowährungsadressen würden auf schwarze Listen gesetzt, so dass die Täter ihr Geld nicht direkt an anderen Börsen umtauschen könnten. Unter anderem wurde eine Adresse mit 22 Millionen USDT-Marken von Tether eingefroren. Sie stehen auch in engem Kontakt mit der Polizei.

Kucoin vermutet Schaden

Kunden müssen sich keine Sorgen um ihren Kredit machen, alle Schäden werden erstattet. Kucoin nutzt einen Versicherungsfonds, der 2018 für solche Fälle eingerichtet wurde. Es könnte etwa eine Woche dauern, bis der normale Börsenbetrieb mit Ein- und Auszahlungen wieder aufgenommen werden kann. Die Börse bot Belohnungen von bis zu 100.000 US-Dollar für relevante Informationen über die Täter an.

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